Frage / Antwort

  • Wieviele Behandlungen benötigt man?Man sieht nach der ersten Behandlung mit PhiRemoval schon das die Farbe blasser wird. Die Anzahl der Behandlungen ist sehr unterschiedlich und liegt so zwischen 2-8 Behandlungen.
  • In welchen Abständen werden die Behandlungen durchgeführt? Die Abstände zwischen den Behandlungen sind 6-8 Wochen.
  • Wann kann neues Permanent Make up & Microblading gemacht werden? Nach der letzten PhiRemoval Behandlung muss 3 Monate gewartet werden bevor man ein neues Permanent Make-up machen kann.
  • Bin ich nach der Behandlungen gesellschaftsfähig? Sie sind nach der Behandlung ein wenig gerötet. In der Regel lässt die Rötung bis zum nächsten Tag nach. Die erste 8 Tage ist die behandelte Stelle dunkler da sich ein Schorf an der Stelle bildet.
  • Ist es schmerzhaft? PhiRemoval wird genauso in die Haut eingebracht wie Permanent Make up, daher ist es nicht schmerzhafter als das Einbringen von Permanent Make Up.
  • Bleiben Hautschäden nach PhiRemoval? Die Behandlung mit PhiRemoval ist sehr hautschonend daher entstehen keine Narben.
  • Kann man Eyeliner auch entfernt werden? Ja, auf jeden Fall! Gerade an den Augen ist es eine sehr gute Möglichkeit mit PhiRemoval Permanent Make Up zu entfernen. Man kann sehr Präzise mit PhiRemoval arbeiten

KANN EINE PMU ENTFERNUNG BEI MIR DURCHGEFÜHRT WERDEN?

Es gibt verschiedene Faktoren, die eine Behandlung unmöglich machen oder durch die es zu einem nicht zufriedenstellenden Ergebnis kommen würde. Daher ist es sehr wichtig und zwingend erforderlich, dass sich deine Haut zur Zeit der Behandlung in einem gesunden Zustand befindet. Nur dann kann die Behandlung und auch Abheilung optimal verlaufen und das PMU E. zum gewünschten Erfolg führen.

  • Akne Akne ist eine relative Kontraindikation. Tritt sie im zu behandelnden Bereich auf, ist eine Behandlung nicht möglich. Ansonsten kann es aufgrund einer veränderten Wundheilung zu einem erhöhten Farbverlust kommen. Siehe auch: Isotretinoin und Hautanomalien.
  • Allergien gegen Lidocain, Benzocain, Prilocain, Tetracain oder Adrenalin. Die Behandlung kann ohne Betäubung problemlos durchgeführt werden.
  • Autoimmunerkrankungen Verallgemeinernd kann man hier keine eindeutige Aussage treffen. Hier ist im individuellen Fall zu entscheiden. Die Behandlung kann einen Schub der Krankheit auslösen. Kunden mit einer Autoimmunkrankheit sollten daher zwingend zuvor mit ihrem Arzt sprechen und abklären, ob eine Microblading-Behandlung problemlos durchgeführt werden kann.
  • Blutgerinnungsstörung (Hämophilie oder Von-Willebrand-Krankheit) Absolute Kontraindikation. Schon während der Behandlung kann es zu einer verstärkten Blutung des verletzten Bereichs kommen, was ein fachgemäßes Arbeiten und das Eindringen der ENZYM in die Haut nahezu unmöglich macht. Zudem kommt es zu einer gestörten Wundheilung, was zur Folge haben kann, dass die Farbe nicht gut und nicht gleichmäßig in der Haut bleibt. Evt. können sogar Narben entstehen.
  • Blutverdünnende Medikamente Die Einnahme von Aspirin, Marcumar, Heparin (Thrombosespritze) o.ä. kann zu einer verstärkten Blutung während der Behandlung und im Anschluss an eine verzögerte Wundheilung führen. Dies macht ein ideales Verheilen und das Festsetzen der Farbe in der Haut nahezu unmöglich. Vor der Behandlung sollten derartige Medikamente daher auf keinen Fall eingenommen werden.
  • Botox Eine Botox-Behandlung sollte mindestens zwei Wochen her sein damit sich das Botox bereits „gesetzt“ hat und während der Behandlung nicht in die falschen Stellen massiert wird.
  • Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) Hier kommt es zu einer verzögerten Wundheilung.
  • Epilepsie Absolute Kontraindikation. 
  • Hautanomalien Nur eine gesunde Haut eignet sich für die  PMU E  und bietet die optimalsten Voraussetzungen für ein gleichmäßiges und langfristig gutes Farbergebnis. Zu den Kontraindikationen gehören daher z.B. : Akne, Ekzeme, Keloide (hypertrophe Narben), Neurodermitis und Muttermale im zu behandelnden Bereich.
  • Herzleiden Absolute Kontraindikation. 
  • Hypertonie (Bluthochdruck) Bluthochdruck ist eine relative Kontraindikation. Vor einer Behandlung sollte der arterielle Blutdruck gemessen und ggf. ein blutdrucksenkendes Medikament eingenommen werden.
  • Infektionskrankheiten Schon eine Erkältung oder Fieber sind relative Kontraindikationen da der Körper und das Immunsystem geschwächt sind. Dies kann eine nicht wunschgemäße Heilung und sogar eine Infektion zur Folge haben. Zwingend zuvor mit ihrem Arzt sprechen und abklären, ob eine  PMU E. problemlos durchgeführt werden kann.
  • Absolute Kontraindikationen sind Infektionskrankheiten wie Hepatitis, HIV-positiv, chronische Herpes Simplex Erkrankung.
  • Isotretinoin (Accutane) Durch die Einnahme von Isotretinoin (Accutane) wir die Erneuerung der Haut und somit der Heilungsprozess beschleunigt. Dies hat zur Folge, dass sich die Haut schneller ablöst und somit das Pigment daran hindert, in der Haut zu bleiben. Man sollte mind. 6 Monate (besser 12 Monate) warten, nachdem die Isotretinoin-Behandlung abgeschlossen ist, bevor man ein Microblading durchführen lässt. In jedem Fall sollte zur Sicherheit mit dem behandelnden Arzt Rücksprache gehalten werden.
  • Kortison (oral oder intravenös) Die Neuanlage sollte frühestens 8 Wochen nach Beendigung einer Therapie erfolgen, da die Haut durch das Cortison extrem dünn wird und sich erst wieder regenerieren muss. Nur so kann man sicherstellen, dass das Ergebnis gut und von Dauer ist.
  • Keratosis pilaris (Reibeisenhaut) Hierbei handelt es sich um eine Verhornungsstörung der Haut, erkennbar durch weiße oder rötliche Papeln und ein erhöhtes Schuppen der betroffenen Hautstellen. Sollte dies im Augenbrauenbereich auftreten, ist von einer Behandlung abzusehen.
  • Vorhandene Keloide oder die Möglichkeit der Bildung von Keloid-Narben zählen zu den Kontraindikationen für eine  PMU E.
  • Schilddrüsenerkrankung (Einnahme von L-Thyroxin u.ä.) Unsere bisherigen Erfahrungen zeigen, dass es zu keinerlei erkennbaren Problemen bei der Behandlung oder beim Heilungsprozess durch die Einnahme von derartigen Medikamenten kommt.
  • Schwangerschaft / Stillzeit. Absolute Kontraindikation. 
  • Chemotherapie (Wartezeit nach der Therapie 6 Monate), zwingend zuvor mit ihrem Arzt sprechen und abklären, ob eine  PMU E. problemlos durchgeführt werden kann.